Feistringgraben

Dieser ist im Gegensatz zum weichenFölzgraben ein starker, markanter Graben. Es herrschen relativ kalte Luftströmungen, eine hohe Luftfeuchtigkeit, viel Strömungswasser von den Seitengräben und ein spezifischer, erdiger und harziger Eigengeruch vor.

Nach dem “Mühner Wirten��� etwa fließt aus der Feistringer Höhe Überlaufwasser in die Feistring hinunter. Hier hat das Wasser konstante 4 bis 8 Grad Celsius, was sich auf die individuelle Lufttemperaturf��hlung auswirkt.

Dieser Stelle folgen im Verlauf die Kletterwand und auffallende Felsformationen. Man durchwandert den Feistring des weiteren mit den Aufstiegsmöglichkeiten zum Schießling, zum Oisching und zur M��hneralm auf der rechten Seite. Ein vollständiges Durchschreiten erfolgt über das “Hacknthörl“, einem alten Wanderübergang Richtung Mariazell, bis nach Seewiesen.

Die Gesamtgehzeit durch den Feistringgraben beträgt je nach Schritttempo zwei bis drei Stunden. Im Kontrast zu den ansonsten dominierenden schroffen Steinformationen kann der Übergang nach Seewiesen als sanft bezeichnet werden.

Der gesamte Feistringgraben bietet sich für romantische, winterliche Kutschenfahrten geradezu an.